Ein Rohhauthammer ist unverzichtbar in jeder Schmuckwerkstatt, um Metall zu formen und zu gestalten, ohne Abdrücke zu hinterlassen. Der Hammerkopf besteht aus fest aufgerolltem Leder, das in Harz oder Schellack gehärtet wird und auf einen Holzgriff montiert ist.
Vor der Verwendung muss der Hammer konditioniert werden. Wir empfehlen Folgendes: Spannen Sie ihn in einen Schraubstock und raspeln Sie die Härtungssubstanz ab – die Enden können mit einem groben Schleifer bearbeitet werden. Nach der Entfernung den Kopf eine Stunde in Wasser einweichen, trocknen lassen und erneut raspen. Danach sind keine Spiralen des Leders mehr sichtbar, sondern die weiche Innenseite des Leders tritt hervor, die als weiche Oberfläche dient. Bei Bedarf kann diese Oberfläche abgeschliffen werden.
Es klingt zwar aufwendig, doch die dafür aufgebrachte Zeit wird Ihnen die besten Ergebnisse liefern. Denken Sie daran, dass ein Gummi- oder Polyhammer bei Oberflächenschäden nicht mehr verwendet werden kann, es sei denn, er wird fachgerecht repariert. Ihr Rohhauthammer wird Ihnen lange Zeit dienen und ist in unterschiedlichen Kopfgrößen erhältlich. Da dies ein leichter Hammer ist, gibt es Modelle mit Metallgewichten für mehr Schlagkraft, je nach Arbeitsanforderung.

















